Gelnägel selber machen – Das Tutorial für den richtigen Anfang

Gelnägel sind noch immer unwahrscheinlich beliebt. Es eröffnen am laufenden Band neue Kosmetikstudios, die diese Nägel je nach Wünschen anfertigen. Im Grunde geht es bei Gelnägeln darum, die eigenen Nägel mittels einem aufwendigen Aufbau neu zu formen und sie länger zu modellieren. Die Optik der Gelnägel war früher sehr eingeschränkt, doch mittlerweile finden sich zahlreiche Variationen, die für Abwechslung sorgen. Die Modellage der Gelnägel ist natürlich nicht unbedingt günstig. Wie teuer es am Ende wird, hängt von dem Studio ab, generell muss jedoch mit Kosten zwischen 35-45 Euro gerechnet werden. Alles, was günstiger ist sollte kritisch betrachtet werden, denn wenn hochwertiges Gel verwendet wird, dann sind die Kosten durchaus angebracht. Wichtig ist, auf Qualität des Studios zu achten, denn wenn die Hygiene nicht stimmt, kann das durchaus gesundheitliche Folgen haben. Damit dies jedoch nicht passiert, empfiehlt es sich, einfach ein paar Studios zu besichtigen und sich dann das passende auszusuchen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, sich Gelnägel selbst zu machen. Der Aufwand ist nach etwas Übung durchaus überschaubar und das Ergebnis kann sich mit etwas Geschick ebenfalls sehen lassen. Generell können verschiedene Varianten gewählt werden, um sich die Nägel zu machen, sie unterscheiden sich sowohl in Anschaffungskosten als auch Vorgehensweise.

Einkaufsliste:
Cleaner
Primer
Tipps
Nagelkleber
Fusselfreie Wattepads
Nagelfeile und Buffer
Pinsel
UV- Lampe
All-in-one Aufbaugel oder je einmal Haftgel, Aufbaugel und Versieglungsgel

Gelnägel mit einem Einphasen-Gel
Wer noch nicht viel Erfahrung mit dem aufwendigen Aufbau der Nägel hat, kann auf ein Gel zurückgreifen, das alle Arbeitsschritte vereint. Bevor man jedoch beginnt, ist es wichtig, die Naturnägel vorzubereiten. Dafür wird zuerst einmal die Nagelhaut entfernt, wie man dabei vorgeht, ist sehr individuell. Im Anschluss daran wird ein „Cleaner“ verwendet, dieser entfernt Fettfilm und Rückstände von den Nägeln, das ist unwahrscheinlich wichtig, damit die Gelnägel am Ende halten. Nachdem die Nägel vorbereitet wurden, werden die Tipps mit dem Nagelkleber auf die Naturnägel geklebt. Vor dem Festkleben muss jedoch probiert werden, welcher Tipp am besten passt, der Nagel sollte komplett bedeckt sein, darf jedoch nicht vom Tipp überragt werden. Die Tipps werden im Anschluss daran in Form gefeilt, auch die Oberfläche auf dem Nagel wird leicht angefeilt, damit der Tipp mit dem Naturnagel eine Einheit bildet. Der Buffer sorgt für den nötigen Feinschliff, der entstandene Feinstaub wird wieder mit dem Cleaner entfernt. Der Primer wird nun über den kompletten Nagel und Tipp aufgetragen, er dient für eine besonders lange und effektive Haftung. Mit dem Pinsel wird eine dünne Schicht Gel aufgenommen und auf den Nagel aufgetragen. Im Grunde sollte der komplette Nagel bedeckt sein. Die C-Kurve muss sehr prägnant ausgearbeitet werden, dabei handelt es sich um die Erhebung, die auch auf dem Naturnagel etwa in der Mitte erkennbar ist. Wenn das Geld aufgetragen wurde, müssen die Nägel unter die UV Lampe, generell sollten 3 Minuten ausreichen. Wenn die Nägel nun gut geschichtet wirken, werden sie noch einmal in Form gefeilt. Vorher jedoch unbedingt mittels des Cleaners den Film vom Nagel entfernen. Nach dem Feilen wird eine recht dünne Schicht Versieglungsgel aufgetragen, das sorgt dafür, dass die gesamte Maniküre Halt bekommt und die Nägel schön glänzen. Nach zwei Minuten unter der UV-Lampe sind die Gelnägel auch schon fertig. Sie können nun lackiert werden, oder sie bleiben einfach, wie sie sind.

Gelnägel nach dem „3-Phasen“ Prinzip


Das 3- Phasen Prinzip wird sehr gerne verwendet, weil man damit recht präzise arbeiten kann. Im Grunde werden die Naturnägel wie bereits bei dem Einphasen-Gel vorbereitet. Auch die Tipps werden aufgeklebt und in Form gebracht. Statt dem Einphasen-Gel, beginnt man nun mit dem Haftgel. Dieses sorgt für ausreichende Haftung und verbindet die einzelnen Schichten miteinander. Das Haftgel muss nur zwei oder drei Minuten unter die UV-Lampe, in diesem Falle wird der entstandene Film nicht abgenommen, es geht direkt mit dem Aufbaugel weiter. Dieses wird nun auf den Nagel aufgetragen, dabei muss wieder besonders auf die C-Kurve geachtet werden. Wenn der Aufbau in einem Ablauf nicht gelingt, kann es auch ein zweites Mal aufgetragen und aus modelliert werden. Danach wird der Nagel wieder gereinigt und gefeilt um dann mit dem Versieglungsgel abzuschließen.

Gelnägel ohne Tipps


Wer eher natürliche Nägel mag, der kann auf die Tipps verzichten. Wenn die Naturnägel bereits eine gewisse Länge aufweisen, können sie bequem mit Gel verstärkt werden. Doch wenn die Nägel eher ungleichmäßig und vielleicht auch zu kurz sind, dann sollte man sie verlängern und ihnen so eine tolle Optik verleihen. Die Verlängerung kann bequem mit diversen Schablonen durchgeführt werden. Diese werden unter dem eigenen Nagel angesetzt und um den Finger gewickelt. An der Fingerspitze findet sich dann die Schablone, wenn sie richtig klebt, kann man bereits die natürliche Form eines Nagels erkennen. Nun wird das Aufbaugel hergenommen und aufgetragen, wie weit auf die Schablone man das Gel gibt, hängt davon ab, wie lang die Nägel werden sollen. Nach dem ersten Durchlauf sollte auch noch eine zweite Schicht Aufbaugel aufgetragen werden, damit die Gelnägel auch lange halten. Im Anschluss daran werden sie gereinigt und in Form gebracht. Wenn Länge und Form stimmen, dann wird mit dem Versiegelungsgel die Modellage abgerundet. Danach hat man eine sehr natürliche Nagelform, die dennoch perfekt auf die eigenen Ansprüche abgestimmt wurde.

Die beliebten French-Nails
Immer mehr Menschen lieben die Erscheinung der sogenannten French-Nails. Natürlich können diese auch selbst angefertigt werden. Im Grunde geht man bei der Gestaltung der Nägel so vor, wie bereits beschrieben. Wenn die letzte Schicht Aufbaugel aufgetragen wurde, werden die Nägel wieder gereinigt und gefeilt. Dann geht es an die Gestaltung. Dafür braucht man generell farbige Gels, eines in einem zarten Rose und eines in deckendem Weiß. Es gibt durchaus verschiedene Meinungen, manche tragen zuerst das Rose Gel über den gesamten Nagel auf und gestalten dann die weiße Spitze. Andere arbeiten andersherum. Im Grunde ist das sehr individuell, denn es kommt immer darauf an, wie man am besten zurechtkommt. Wichtig ist bei der weißen Spitze, dass sehr langsam und präzise gearbeitet wird. Die Spitze sollte eine schöne und vor allem natürliche Kurve erhalten, es sollte nicht zu weit nach innen gemalt werden. Weiterhin sollte die weiße Spitze auch auf die Gesamtlänge des Nagels abgestimmt werden, am besten so, dass ein schönes Bild entsteht. Wenn diese Schritte durchgeführt wurden, dann kann das Versieglungsgel aufgetragen werden. Am Ende hat man ein sehr schönes Ergebnis, denn auch ohne Nagellack oder andere Nailart sehen die Gelnägel sehr ansprechend und enorm seriös aus. Damit kann man sich wirklich überall sehen lassen, denn sie passen immer.

Farbige Akzente auf den Gelnägeln
Einfache Gelnägel sind sicherlich für viele ausreichend, doch wenn etwas mehr Farbe ins Spiel kommen soll, dann geht das natürlich ohne Probleme. Die French-Nails müssen beispielsweise nicht immer in Weiß gehalten werden, dies stellt nur die klassische Variante dar. Es gibt Gels in den verschiedensten Farben, man kann sich also bei den Spitzen in jeder erdenklichen Farbe austoben und die farbigen Akzente vielleicht auch noch mit speziellem Glittergel aufwerten. Die Möglichkeiten sind so unwahrscheinlich vielfältig, dass es möglich ist, jeden Tag ein anderes Nageldesign zu kreieren. Von Glitzer über farbige Gels bis hin zu Nagelstickern und 3D Motiven kann man sich an seinen Nägeln komplett austoben. Das Zubehör kann bequem mitbestellt werden und dank vielfältiger Anleitungen im Internet lassen sich auch zu Hause sehr faszinierende Designs entwerfern, die für wahre Hingucker sorgen.

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